Ältere Materialien können Asbest, PCB, PCP, Teer, Bleifarbe oder Holzschutzmittel enthalten. Verdachtspunkte sind Vinylböden, Spachtelmassen, Kleber, Rohrummantelungen oder farbintensive Lacke. Trage Handschuhe, Schutzbrille und mindestens P2-Maske; bei Asbestverdacht sofort stoppen. Fordere Probenahme durch Fachbetriebe an. Für Holz eignen sich Geruchs- und Wischtests nicht als Beweis, nur als Hinweis. Besser sind Laboranalysen. Erst nach schriftlicher Unbedenklichkeit weiterarbeiten. Deine Gesundheit und die Wohnqualität deiner Räume gehen vor Schnäppchen.
Kontrolliere Holz auf Risse, Wurmgänge, Schüsselung, Restfeuchte und lose Verbindungen. Innenausbau verträgt meist Feuchten unter zwölf Prozent. Bei Ziegeln prüfe Frostschäden, bei Fliesen Maßtoleranzen, bei Türen Verzug und Beschlagtaschen. Metallteile sollten keine tiefen Korrosionsnarben an tragenden Stellen zeigen. Achte auf vollständige Sets, etwa Tür plus Zarge und passende Bänder. Beschreibe Mängel schriftlich, vereinbare Preisnachlass oder Rückgaberecht. Nur was strukturell stimmig ist, lässt sich später wirklich sauber einbauen.
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